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Die Ferien sind vorbei – der Schulalltag ist da

Die Ferien sind vorbei – der Schulalltag ist daAm Donnerstag, den 31. August trafen sich in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung die Lehrer der futOURisten, um sich zum einen die Erfahrungen der Sommercamps berichten zu lassen, zum anderen die Einbindung dieser Erfahrungen in den Schulalltag zu planen.

6. September 2006 Die Ferien sind vorbei – der Schulalltag ist da

Die Sommercamps sind vorbei. Wie geht es weiter? Am Donnerstag, den 31. August trafen sich in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung die Lehrer der futOURisten, um sich zum einen die Erfahrungen der Sommercamps berichten zu lassen, zum anderen die Einbindung dieser Erfahrungen in den Schulalltag zu planen.
 
Die Lehrer der futOURisten kamen mit großer Neugierde zum Treffen in die Stiftung:
Was ist eigentlich in den Camps passiert? Meine Schüler kamen mit „leuchtenden Augen“ zurück! Woher kommen diese „Energie“ und die „Begeisterung“? Warum ist das Thema Kommunikation den Schülern so wichtig? Wie haben die Teamer nur 20 Tage mit 24 Stunden-Rhythmen und rund 80 Schülern Programm machen können?
 
Viele dieser Fragen konnten an diesem Tag geklärt werden, einige wurden diskutiert und werden nach Auswertung der begleitenden Evaluation abschließend beantwortet.
Einiges war schon jetzt sicher: Die komprimierte Form des Programms, der engagierte Einsatz der jungen Teamer und die vielen praxisnahen Erlebnisangebote haben bei allen Teilnehmern eine starke Motivation ausgelöst weiter zu machen und sich den Herausforderungen gestärkt zu stellen. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass diese bleibende Erinnerung bei den futOURisten nicht Garantie für eine stetige Weiterentwicklung ist.
Verschieden Vorschläge wurden erarbeitet, wobei die Lehrer schon Bewährtes wie Schülerunternehmen, Praxisklassen oder beispielsweise Zielorientierungstraining einsetzen können. Wichtig war ihnen außerdem, futOURisten als Multiplikatoren und Vorbilder in die schulischen Aktivitäten zur Berufsvorbereitung einzubinden, Inhalte der Arbeitsordner aus den Camps für die Arbeitslehre zu nutzen sowie die Berufsfrühorientierung tatsächlich früh einzuleiten. Positiv wurde deshalb auch bewertet, dass diese aufbauenden Erfahrungen gerade so früh bei Hauptschülern gemacht werden können, denken doch viele, „jetzt bin ich auf der Hauptschule, nun ist ohnehin alles egal“.
 
Wichtiger Punkt war ebenso der Erlebniswert: Es ist bedeutend, sich immer wieder mal an das tolle Gefühl erinnern zu können, dass sich einstellt, wenn man selber etwas aus eigener Kraft schaffen kann – auch, wenn es etwas länger dauert und mühsam ist - oder gerade deshalb.